M/S KANDELFELS
(2)
(DORW)
1937-1939
Abmessung: L.ü.a.: 154,40
m B.ü.a.: 18,68 m RT.: 9,49
m SH.: 10,20 m Tfg.: 8,36
m
Vermessung: 7.766 BRT 4.783
NRT 10.450 tdw
Antrieb: Zwei 6-Zylinder doppeltwirkende
Zweitakt-Dieselmotoren
Deschimag Werk A.G. "Weser", Bremen /
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN), Augsburg / Typ: D 6 Zu 53/76
7.600 PSe / 210 UpM
Vulcan-Getriebe / 86 UpM
ein Propeller / ein Ruder / 16,0 kn
Besatzung: 47 Mann
Passagiere: 12 Personen
Ladegeschirr: 1x 50 t Ladebaum - 1x 15 t Ladebaum - 6x 10 t
Ladebäume
2x 6 t Ladebäume - 15x 5 t
Ladebäume
Schwesterschiffe: EHRENFELS (5) - REICHENFELS (2) - KYBFELS (2) -
GOLDENFELS (3)
HOHENFELS (3) - TANNENFELS (3)
- NEIDENFELS (3) - MOLTKEFELS
(2)
Erbaut als Bau-Nr. 917 bei Deutsche Schiff- und Maschinenbau A.-G.
Werk A.G. "Weser", Bremen.
Der Stapellauf war am 12.11.1936

KANDELFELS (2) 1937-1939
Bereit zum Stapellauf in wenigen Tagen.
Auf dem Nachbarhelgen entsteht die Bau-Nr. 918, die spätere KYBFELS (2).
An die Deutsche Dampfschifffahrts-Gesellschaft "Hansa", Bremen
am 08:02:1937 abgeliefert.

KANDELFELS (2) 1937-1939
Aus Antwerpen kommend auf der Schelde.

KANDELFELS (2) 1937-1939
Auf der Schelde geht das Schiff in See.

KANDELFELS (2) 1937-1939
Im Überseehafen am Schuppe 12 am 08.05.1938 in Bremen.
Als Transporter zur Versorgung deutscher Truppen im
spanischen Bürgerkrieg eingesetzt.
Am 07.09.1939 von der Kriegsmarinedienststelle Bremen erfaßt.
Umbau bei Deutsche Schiff- und Maschinenbau A.-G. Werk A.G. "Weser", Bremen zum
Handelsschutzkreuzer.
Bewaffnung als Hilfskreuzer: 6
Schnell-Lade-Kanonen 15 cm (1.800)
1 Schnell-Lade-Kanone 7,5 cm
1 Doppellafette 3,7 cm (4.000)
2 Doppellafetten 2,0 cm (8.000)
2 Doppeltorpedorohre über Wasser
300 Minen ECM
2 Bordflugzeuge vom Typ: He 114 B
1 Bordflugzeug vom Typ: Arado 196 A-1 ab März 1941
Für die Versorgung der U-Boote zusätzlich
80 Minen und 25 Torpedos
Am 06.02.1940 Indienststellung als HSK 5 / Schiff 33 (Kapitän zur See
Ernst-Felix Krüder)
Besatzung: 13 Offiziere und 13 Offiziere für
PrisenKommandos
375 Unteroffiziere und Manschaften
Am 15.06.1940 aus Gotenhafen zum Krieg gegen die Handelsschiffahrt
der Alliierten mit dem Ziel Indischer Ozean ausgelaufen.

PINGUIN 1940-1941
Das Vorschiff des Hilfskreuzers.
Unmittelbar vor der Brücke stehen hinter den Tarnblenden die schweren Geschütze.

PINGUIN 1940-1941
Das Achterschiff des Hlfskreuzers.
Zur Tarnung in heimischen Gewässern trägt das Schiff am Schornstein ein
Erkennungszeichen für Sperrbrecher.

PINGUIN 1940-1941
Als griechisches Handelsschiff KASSOS getarnt hat der Hilfskreuzer ein deutsches U-Boot
versorgt.
Es wurden 28 Handelsschiffe mit insgesamt 136.642 BRT versenkt oder als
Prise eingebracht.
Am 08.05.1941 bei den Seychellen auf der Position 03°30' N / 57°48' O das
Artilleriegefecht mit
dem britischen Kreuzer H.M.S. CORNWALL aufgenommen und nach Treffern in
die Minenlast mit 130 Minen in der Luke 5 zur Explosion gebracht und gesunken.
Von der Besatzung des Hilfskreuzers konnten noch 60 Mann und
von den Gefangen 23 Mann vom britischen Kreuzer geretten werden.
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